Das DHONI

Seit Jahrhunderten und auch noch heute sind die Dhoni’s im Einsatz. Jede Familien besass nur zwei Wertgegenstände: Ihr Wohnhaus und ein Dhoni.

Das DHONI


Seit Jahrhunderten und auch noch heute sind die Dhoni’s im Einsatz. Jede Familien besass nur zwei Wertgegenstände: Ihr Wohnhaus und ein Dhoni.

Ursprünglich für den Fischfang und den Transport von Waren gedacht, erfüllen diese Boote mittlerweile viele Zwecke. Sie stellen eine Busverbindung zwischen Male und den beiden benachbarten Inseln Hulhule und Viligili her. Sie dienen als Ausflugsboote der Male-Bewohner, um am Wochenende ein Picknick auf Kudabandos zu machen, und Touristen werden damit zum Tauchen oder zu Tagesausflügen auf die bewohnten Nachbarinseln gebracht.

Über Jahrhunderte blieb das Dhoni in seiner Bauweise weitgehend unverändert. Erst die Motorisierung während der 70er und 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts brachte eine Veränderung in der Form. Die Schiffsrümpfe werden jedoch wie in früheren Zeiten aus dem extrem harten und schwer zu bearbeitenden Holz der Kokospalme hergestellt. Es ist so widerstandsfähig und elastisch, dass die Boote auch Kollisionen mit Korallenriffen unbeschadet überstehen können.

Fast alle bewohnten Inseln verfügen über eine Dhoniwerft oder zumindest über einen Strandabschnitt, an dem die Schiffe repariert werden. Manche Inseln haben sich sogar auf den Bau von Dhonis spezialisiert.





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